Der Bürgerschützenverein zieht, wie so viele andere Vereine, nach und sagt sein Schützenfest ab, da die derzeitige Coronaverordnung keine andere Möglichkeit zulässt. Mit großem Bedauern hat der Vorstand seine Mitglieder informiert, dass sowohl die Augustversammlung als auch das Schützenfest ausfallen. [UPDATE]

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Der Bürgerschützenverein Menzelenerheide wäre aber nicht der Bürgerschützenverein, wenn er nicht für eine Alternative sorgen würde. Nach umfangreichen Planungen und Abstimmungen mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Alpen und dem Gesundheitsamt des Kreises Wesel konnte ein Konzept entwickelt werden, welches die derzeitigen Coronaregeln strikt einhält und trotzdem für einige Stunden ein geselliges Beisammensein ermöglicht. Am Schützenfestsamstag wird ein Kompanieappell zu Ehren seiner Majestät Günter I. und seines Throngefolges abgehalten. Der Vorstand dankt dem Königspaar Günter Pamperin und Kirsten Jakubowski sowie dem Thron dafür, dass sie ein weiteres Jahr den Verein repräsentieren.

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Neues Format „Kompanieappell“

Für den Kompanieappell müssen sich die Mitglieder explizit bis zum 28. August anmelden. Ohne Anmeldung erfolgt kein Einlass. Über die Modalitäten wurden die Mitglieder in einem persönlichen Schreiben informiert. Die Veranstaltung findet im Freien statt und beinhaltet ein Preisschießen sowie ein geselliges Beisammensein für begrenzte Zeit, natürlich mit speziellen Regeln, deren Einhaltung durch Ordner überwacht werden. Es finden sich jeweils maximal zehn Schützen mit festen Plätzen an einem Tisch zusammen. Die Platzverteilung wird dokumentiert. Ein Aufenthalt an anderen Tischen, die in großem Abstand auf dem Schützenplatz aufgestellt werden, ist nicht gewünscht und wäre lediglich gestattet, wenn alle Schützen an dem Tisch den Mund-Nase-Schutz tragen. Am Tischplatz ist das, ansonsten in allen Bereichen obligatorische, Tragen des Mund-Nase-Schutzes nicht zwingend. Alle Getränke werden in Flaschen ohne Gläser angeboten. Um Zahlungsverkehr zu vermeiden, werden die Getränke über eine pauschale Anmeldegebühr abgerechnet. Der gesamte Schützenplatz wird durch Zäune vor unbefugtem Zutritt gesichert. Ein Imbiss soll jedoch sowohl vom abgegrenzten Appellareal als auch von Außerhalb erreichbar sein, so dass auch alle anderen Dorfbewohner Ihre zum Schützenfest traditionelle „Currywurst-Pommes“ einnehmen können. Auch hierbei sind die Coronaregeln einzuhalten. Sollte es am Schützenfestsamstag regnen, findet die Veranstaltung nicht statt.

Der Vorstand ist sich des möglichen Ansteckungsrisikos bei einer solchen Veranstaltung bewusst und versucht, durch die besonderen Regeln dieses Risiko zu minimieren. Letztlich sind die Mitglieder des Vereins aufgefordert, jeweils für sich dieses Risiko einzuschätzen und über die Anmeldung zu entscheiden. Kurzfristige Änderungen können aufgrund des Infektionsgeschehens erfolgen und werden hier auf der Internetseite aktuell bekannt gegeben. Sollte eine Mindestteilnehmerzahl unterschritten werden, wird der Kompanieappell abgesagt. Dennoch hofft der Vorstand auf eine große Teilnehmerzahl, um für die Schützen nach so langer Zeit ein Wiedersehen, zumindest in diesem speziellen Rahmen, zu ermöglichen.

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