Die Jahreshauptversammlung des Bürgerschützenvereins Menzelenerheide am 06.03.2020 stand noch nicht unter dem mittlerweile herrschenden Eindruck der Corona-Pandemie. Geplante Veranstaltungen laufen unter Vorbehalt. Stimmung gedrückt.

Auf der Jahreshauptversammlung des Bürgerschützenvereins Menzelenerheide 1879 trafen sich fast 100 Schützen, um Anträge zu beraten und insbesondere mehrere vakante Vorstandsposten wieder zu besetzen. Da zu dem Zeitpunkt das gesellschaftliche Leben noch nicht unter dem prägenden Eindruck des Coronavirus stand, wurde ausführlich diskutiert und anschließend an der Theke noch vertieft.

Im Rahmen der Vorstandswahlen wurden sieben Positionen neu gewählt. Dabei zeigte sich, dass die Schützen mit der Arbeit des Vorstandes zufrieden sein müssen, da der Vize-Vorsitzende Stefan Heistermann, der 1. Kassierer Patrick Beyl, der Beisitzer Pressearbeit Volker Plegge, der Beisitzer Haustechnik Michael Bocholz, der Beisitzer Chargierte Ingo Hußmann sowie der Vertreter der Jungschützen Luca Hellermann durch die Bank bestätigt wurden. Hellermann war im Vorfeld auf einer Jungschützenversammlung vorgeschlagen worden.

Da die Vorstandsposition des Kommandanten der Chargierten seit der vorangehenden Versammlung nur kommissarisch besetzt war, wurde hier eine Neuwahl erforderlich. Die Chargierten hatten in einer Versammlung Marc Hermanns zum kommissarischen Kommandanten gewählt, der nun auch für das Vorstandsamt vorgeschlagen wurde. Die Wahl von Hermanns erfolgte einstimmig und wurde wie auch die Besetzung der anderen Posten mit Beifall begrüßt. Als besondere Überraschung wurde er noch in der Versammlung zum Major befördert.

hermanns marc

Der neue Kommandant dankte der Versammlung für das Vertrauen und nahm die Wahl an, nicht ohne lobende Worte über den ehemaligen Kommandanten Hans-Josef van Leuck zu verlieren. Hermanns dankte ihm ausdrücklich für die hilfreiche Unterstützung während der Übergangsphase. „Jupp“ van Leuck hat seit 1987 anerkannte gute Arbeit für die Bürgerschützen geleistet.

Ein weiteres Thema während der Versammlung war das Bierfest, über dessen Planungsstand wir regelmäßig berichten. Inzwischen sind diese Informationen von der Corona-Pandemie überholt worden. Obwohl seit einigen Monaten das Bierfest-Team des Bürgerschützenverein Menzelenerheide voller Elan mit Vorbereitungen beschäftigt ist und der Vorverkauf bereits läuft, steht das Fest durch die fortschreitende Ausbreitung des Virus auf der Kippe.

„Derzeit sind keine verlässlichen Prognosen zur Entwicklung der Coronakrise möglich. Wir sind mit den zuständigen Behörden und der Gemeinde Alpen in engem Kontakt“, heißt es seitens des Vereins. Momentan könne sich kaum jemand vorstellen, dass das Bierfest Mitte Mai stattfinden kann. Da aber die behördlich festgesetzten Maßnahmen bis zum Ende der Osterferien reichen und darüber hinausgehende Vorhersagen nicht getroffen werden können, erfolge „mit Stand heute“ auch noch keine endgültige Absage des Bierfestes. Dennoch wird die wird in Erwägung gezogen. Noch gibt es Hoffnung.

 

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